das Böse, die Hoffnung, der Fortschritt

Es hat den Anschein, als wären die Menschen vom Faktum des Bösen fasziniert und könnten nichts anderes als fortwährend neue Grausamkeiten finden und erfinden. Kaum einer wusste darum besser Bescheid als Jean-Jacques Rousseau. Mit tieferer Einsicht als viele vor ihm hat er den verfaulten Kern der Kultur untersucht. Die Künste und Wissenschaften, schreibt er, seien nur dazu da, Blumengirlanden um unsere Ketten zu winden. Dem gegenüber steht Voltaire, der – durchaus nicht blind für die Grausamkeiten, mit denen die Welt aufwartet – meint: der Mensch wird nicht böse geboren, er wird böse, wie er krank wird. (Dictionnaire philosophique, s.v. „Méchant“) Nur kranke Ärzte – womit er die Priester der Religionen meint – könnten behaupten, wir seien von Natur aus böse und nicht zum Guten fähig, was in dem Begriff Erbsünde zusammengefasst wird. Kant beschreibt den Naturzustand des Menschen in seinem Werk die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft so: Ist er aber damit nicht zufrieden, so darf er nur den aus beiden auf wunderliche Weise zusammengesetzten, nämlich den äußeren Völkerzustand in Betracht ziehen, da zivilisierte Völkerschaften gegen einander im Verhältnis des rohen Naturzustandes (eines Standes der beständigen Kriegsverfassung) stehen, und sich auch fest in den Kopf gesetzt haben, nie daraus zu gehen… Fortschritt?, fragt Kant, da spricht die Geschichte aller Zeiten gar zu mächtig dagegen. (Immanuel Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft) Fakt ist, wir wissen nichts über den Urzustand der Menschen, und wir haben auch keine Möglichkeit diesen Zustand zu ergründen. Was auch immer dazu gedacht worden ist – sei es der edle Wilde Rousseaus oder der Krieg aller gegen alle, wie ihn Thomas Hobbes im Leviathan beschreibt – es bleibt reine Spekulation, eine Glaubensfrage.

 

In diesem Fall schlägt Rousseau rückhaltlose Aufrichtigkeit vor. Rousseau selbst glaubt nicht, dass die Menschen von Natur aus gut seien; was er jedoch glaubt, ist, dass sie nicht mit einer Erbsünde – gleich ob biblisch oder naturalistisch im Sinne von Hobbes – belastet geboren werden. Neigung zum Mitleid/en ist den Lebewesen angeboren und finden wir auch schon im Tierreich. Mitleid selbst ist noch nicht moralisches Verhalten sondern nur ein emotionaler Reflex, liefert jedoch ein natürliches Fundament für moralisches Verhalten. Nach Rousseau ist die Entwicklung zum Bösen kein jäher Sturz, keine aktive Entscheidung sondern ein Stolpern. Nicht bewusster Ungehorsam – Essen vom Baum der Erkenntnis – führt zum Verhängnis sondern eine Reihe natürlicher Zufälle. Wie dem gegenzusteuern wäre, zeigt Rousseau in seinem Buch „Emile“. Ein sorgfältig erzogenes Kind würde den raffinierten Versuchungen der bürgerlichen Gesellschaft nicht erliegen. Seine Erziehung würde es zwingen, frei zu sein, denn schon in der Kindheit zu denken, sei eine gute Übung es auch als Erwachsener zu tun. Damit könnte Emile Bücher schreiben, nicht um vor den Menschen zu katzbuckeln, sondern um die Rechte der Menschlichkeit festzulegen… Man erkennt nun – oder man kann ihn erkennen – den Anfang, von dem jeder von uns ausgeht, um schließlich den gemeinsamen Grad von Vernünftigkeit zu erreichen. Wer aber weiß etwas über das Ende? … Ich wüsste nicht, dass schon jemals ein Philosoph die Kühnheit besessen hätte, zu sagen, das ist der Endpunkt, bis zu dem der Mensch gelangen kann und über den hinaus er nicht kommen kann. Wir wissen nicht, was unsere Natur uns zu sein erlaubt. (Rousseau Emile)

 

Man könnte nun einwenden, Rousseau mache es sich leicht, denn wie alle Aufklärer glaubt er an den Fortschritt und worüber hätte er sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts schon groß beklagen können? Erst das 20. Jahrhundert habe uns die gebildete Barbarei beschert, denken wir an den Holocaust, Hiroshima und Nagasaki. Vielleicht ist diese Sichtweise jedoch ein Trugschluss; ohne Frage hält das 20. Jahrhundert dank des Bevölkerungswachstum alle Rekorde für absolute Zahlen, aber vergessen wir nicht, im 30-jährigen Krieg sind allein in Brandenburg zwei Drittel der Bevölkerung umgekommen. Auch die Hinrichtung durch Kreuzigung ist so ungrausam nicht. 2000 Jahre Kniefall vor dem Entsetzen als einem Symbol haben uns bloß daran gewöhnt. Ob der Holocaust schlimmer als die Kreuzigung ist, möchte ich nicht entscheiden; mehr Menschen wurden jedenfalls in Gaskammern als am Kreuz getötet, trotzdem meine ich, dass beide Übel so groß sind, dass keines jemals das kleinere sein kann. Oft wird auch die Technik für Entmenschlichung der Welt verantwortlich gemacht und der Technik vorgeworfen, manches Übel erst möglich gemacht zu haben. Da schütten wir jedoch das Kind mit dem Bade aus, denn bei solchen Gedanken vergessen wir gerne, dass vieles was uns die Technik beschert hat, ein Leben in unserem heutigen Sinne erst möglich gemacht hat. Für jeden technischen Fortschritt, den man für überflüssig hält, lässt sich einer finden, den man für unverzichtbar hält. Technik an sich ist neutral, wertfrei und es bedarf des Urteilsvermögens, um darüber zu entscheiden, welche Elemente unser Leben verbessern und welche es bedrohen.

 

Angenommen, wir Menschen seien mit der Zeit nicht schlechter geworden, die Technik habe nur die Auswirkungen dessen, was wir immer schon waren, verschlimmert. Die Wissenschaft hat uns demonstriert, wozu wir tatsächlich im Stande sind. Im Gegensatz zu Hobbes und Rousseau müssen wir heute über die Natur des Menschen nicht mehr spekulieren; Biologie, Verhaltensforschung, Evolutionspsychologie, Anthropologie liefern uns Informationen über die menschliche Natur, die sich nicht fortwischen lassen. Der Primatenforscher Frans de Waal kommt in seinem Buch „der gute Affe“ durch seine Forschungen über eine große Vielzahl von Primaten und Affen zu dem Schluss, dass wir von Grund auf moralische Wesen sind. (de Waal, der gute Affe, der Ursprung von Recht und Unrechtbei Menschen und anderen Tieren, München 1997) Wie er meint, entwickle sich unser Moralvermögen parallel zu unserem Sprachvermögen, von dem wir nicht sagen können, was Natur und was Erziehung sei. Er betont, dass Sein und Sollen einander nicht widersprechen, auch wenn sie uns logisch getrennt erscheinen; denn würde jedes Bestreben moralisch zu handeln, zu einem Kampf mit unserer innersten Natur führen, würden die meisten von uns in den meisten Fällen versagen. Die Evolution selbst hat die Grundlage von Moral geschaffen, wie Jahrzehnte empirischer Beobachtungen gezeigt haben. Wir Menschen seien soziale Wesen, die keinen Gesellschaftsvertrag brauchen, denn die Natur hat die Mittel geschaffen, die ein Zusammenleben ermöglichen; wir seien so ausgestattet, dass wir altruistisches Verhalten als lohnend empfinden. Aktuelle Forschungen (Spiegelneuronen) scheinen die Thesen zu bekräftigen, dass wir auf Mitgefühl geeicht sind, Thesen wie sie in der naturalistischen Anschauung des 18. Jahrhunderts schon von Hume und Smith formuliert wurden, die behaupteten, wir würden von Natur aus Mitgefühl und Sorge für andere spüren und so veranlasst werden entsprechend zu handeln; eine Einstellung, die dem moralischen Rigorosisten Kant allerdings nicht gereicht hätte.

 

Nach unserem landläufigen Verständnis sind Natur und Moral nicht nur getrennt, sondern liegen auch in ständigem Streit miteinander. Angesicht zweier möglicher Erklärungen der Natur neigen wir dazu, die Üblere zu wählen. So finden wir für das Verhalten von Tieren gern negative Attribute (blutrünstig, hinterlistig) und mögliche gute Eigenschaften wie Fürsorge werden gerne mit dem Begriff Nepotismus beschrieben. Im Grunde wäre es doch eine sehr optimistische Botschaft, dass der Mensch seinem eigentlichen Wesen nach insgesamt zum Guten, zur Moral hingerichtet sei.

 

Die Natur zu beobachten und aus diesem Wissen Schlüsse zu ziehen, erscheint mir wesentlich. Was ich allerdings für nicht zulässig halte, ist, aus dem Sein Schlüsse auf das Sollen – im Sinn von so muss es sein – zu ziehen. Wir können aus der Beobachtung der Natur ausschließlich lernen, welche moralischen Forderungen erfüllbar sind und welche den Menschen überfordern werden. Auch wenn die Natur unsere Möglichkeiten nicht bestimmt, so grenzt sie sie doch ein, ohne dass wir wissen, wie weit wir dadurch beschränkt werden. Es mag daher im Grund wahr sein, dass unsere Auffassungen darüber, was Menschen sein sollten, nicht durch unsere Auffassungen darüber, was Menschen sind, determiniert zu werden brauchen.

 

Jedes Zeitalter hat seine Denker, die das ihre für schlechter als die vorangegangenen halten und vielleicht haben diese auch recht. Für jeden Fortschritt in die eine Richtung kann ein fairer Beobachter eine Bewegung in die andere erkennen. Warum fühlen wir uns so wohl dabei, das Schlimmste anzunehmen, was veranlasst uns dazu, uns selbst und unsere Nächsten so erbärmlich wie möglich zu malen? Solche Ansichten sind eine gute Erklärung für das Phänomen des Bösen in der Welt. Die Annahme, wir seien bereits als verkommene Subjekte geboren worden, ist viel leichter für diejenigen zu glauben, die sich nicht den Kopf darüber zerbrechen müssen, warum wir denn so geboren sind. Antworten auf diese Fragen haben wir nicht, und die Frage, was wir sind, fällt hier nicht ins Gewicht, denn nichts, was wir tun, wird unser wahres Wesen enthüllen. Wichtig ist jedoch die Frage, was wir sein sollten.

 

Wir sollten uns daher damit beschäftigen, wie Natur und Fortschritt uns beim Erreichen dieses Ziels helfen können. Was müssen wir über das Gutsein der Welt glauben, um sie besser machen zu können. Wir müssen erkennen, dass die Alternative zu einem Handeln, das die Welt für verbesserbar hält, der fatalistische Glaube an die Erbsünde ist; dann aber brauchen wir die Gnade eines Erlösers. Akzeptieren wir eine solche Einstellung allerdings nicht, dann sind wir vielleicht/wahrscheinlich im Stande uns selbst zu helfen. Es geht um die Bedingungen der Möglichkeit von Moral selbst. Wir wissen, wir sind so gut, wie wir sein müssen, um so zu handeln, als ob wir es wären.

 

Es geht also um Ideen. Und es erscheint mir geradezu paradox, dass die Evolution, die ausdrücklich keinen zielgerichteten Fortschritt kennt und per se sinnleer ist, uns dazu bringt, über Fortschritt, Ziele und Ideen nachzudenken. Eine solche bei ihrem Entstehen geradezu utopische Idee ist die Idee der Menschenrechte. Dieser Begriff der Menschenrechte ist es, der die Aufklärer – auch erst nach und nach – dazu brachte, die Folter abzulehnen. So hat Voltaire in seinem Traité sur la Tolérance viele Umstände am Fall Calas leidenschaftlich kritisiert, dass Calas gefoltert wurde, störte ihn nicht. In der Folge wurde die Todesstrafe durch zu Tode foltern abgeschafft, und heute werden mit dem gleichen Argument Todesurteile in den USA ausgesetzt, weil mit dem „unerprobten“ Narkotikum ein Leiden für den Delinquenten nicht ausgeschlossen werden kann. Die Gegenbeispiele der aktuellen Geschichte (Irak, Afghanistan, Guantanamo) sind nicht unbedingt ein Gegenbeweis, denn öffentlich – so wie früher – geschieht Folter heute nicht mehr, sie hat inzwischen den Geruch des Anrüchigen. Ein weiteres Beispiel ist die Abschaffung der Sklaverei, die erst vor 150 Jahren abgeschafft wurde, und heute haben wir den ersten schwarzen Präsidenten der USA.

 

All diese Beispiele für Fortschritt hängen von dem Glauben an das ab, was Menschenrechte genannt wird, ein Begriff, den Rousseau prägte, der zwischen den USA und Frankreich hin und her flog und der in die Gründungsurkunde beider Staaten eingegangen ist. Die Vorstellung, Menschen hätten Rechte, weil sie Menschen sind, fand seinen Niederschlag in Malerei und Literatur; dies alles ging Hand in Hand mit abstrakten Argumenten, sodass schließlich folgende Logik wie ein Selbstläufer erschien: verlieh man den Protestanten Recht, warum sollte man sie dann den Juden verweigern; verlieh man sie den Juden, gab es keinen Grund, sie freien Schwarzen zu verweigern; und wenn man sie freien Schwarzen verlieh, war dann Sklaverei noch haltbar. Und nach Abschaffung der Sklaverei wurden von kühnen Geistern sogar gleiche Rechte für Frauen vorgeschlagen. Verschiedene Teile der Kultur spielten solange zusammen, bis ihre Folgen tatsächlich für ausgemacht gelten konnten.

 

Gerade in unserer aktuellen Zeit erleben wir immer wieder, wie sich Einstellungen – noch dazu rasend schnell – verändern können. Auch wenn wir noch so sehr über das Gendern in der Sprache lachen mögen, eine sexistische oder auch rassistische Sprache wird in der Öffentlichkeit nicht mehr toleriert. Hinter vorgehaltener Hand dauert sie wohl fort; allein schon die Tatsache, dass sie sich verstecken muss, erzeugt jedoch einen Wandel. Wer einen sexistischen oder rassistischen Witz peinlich findet, wird ihn eines Tages auch nicht mehr komisch finden. Ohne Frage erfolgt Fortschritt schrittweise und schrittweise bedeutet manchmal auch Rückschritt, wie sich gerade an den Menschenrechten zeigen lässt. Erfunden wurde dieser Begriff im 18. Jahrhundert, und im Gefolge der Französische Revolution wurde dieser Begriff bald wieder beiseitegeschoben; es brauchte zwei Weltkriege und rund 200 Jahre bis dieser Begriff in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 offiziell verankert wurde, wobei er heute durchaus wieder in Frage gestellt wird, beziehungsweise der Begriff durch verbrecherisches Tun verunglimpft wird.

 

Aristoteles meint, die Philosophie beginne mit dem Staunen über das, was wir als gegeben hinnehmen; ich plädiere dafür, inne zu halten und über die für selbstverständlich gehaltenen Veränderungen zu staunen und uns zu erinnern, wie außergewöhnlich sie sind. Immer sind sie das Ergebnis der Bemühungen von Menschen, Frauen und Männern, die bereitwillig ihren Ideen und Idealen folgten und die genauso bereit waren für ihre Ideen und Ideale zu leben und nötigenfalls auch zu sterben. Obwohl viele Kritiker voraussetzen, dass die Alternativen begrenzt sind – entweder ereignet sich Fortschritt mit der Wucht historischer Notwendigkeit oder er wird sich überhaupt nicht ereignen -, sind nur wenige bereit, das auszusprechen. Fortschritt ist möglich; es liegt am Einzelnen, ihn zu verwirklichen. Es geht um Hoffnungen, die nicht irrational sind, denn ihre Zeichen sind konkret. Natürlich können wir nicht sicher sein, ob sich die Menschheit zu ihrem Besseren hin entwickelt oder in ihr Verderben rennt. Woran man sich hält, ist eine Frage der persönlichen Entscheidung, aber diese Entscheidung muss nicht beliebig sein.

 

Der australische Philosoph und Ethiker Peter Singer bringt in seinem Buch, Wie sollen wir leben? Ethik in einer egoistischen Zeit, die Frage auf den Punkt. Es gab eine richtige Seite im Kampf gegen die Sklaverei. Es gab eine richtige Seite im Kampf der Arbeiter um das Recht auf gewerkschaftliche Organisation, um Begrenzung der Arbeitszeit und Minimalforderungen an die Arbeitsbedingungen. Es gab eine richtige Seite in dem langen Kampf der Frauen um das Stimmrecht, das Recht auf Zulassung zum Studium an Universitäten und das Recht auf Besitz in der Ehe. Es gab eine richtige Seite im Kampf gegen Hitler. Es gab eine richtige Seite, als Martin Luther King Demonstrationen dafür anführte, dass Afroamerikaner neben weißen Amerikanern in Bussen und Restaurants sitzen konnten. Heute gibt es eine richtige Seite in den Fragen der Hilfe für die ärmsten Menschen in den Entwicklungsländern, der friedlichen Lösung von Konflikten, der Ausdehnung unserer Ethik über die eigene Art hinaus und des Schutzes unserer globalen Umwelt (P. Singer, wie sollen wir leben? Ethik in einer egoistischen Zeit, München 2003).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abstract:

Das BS beschäftigt sich an Hand der Aussagen von Philosophen wie Jean Jacques Rousseau, Voltaire, Hobbes und Kant, sowie den Erkenntnissen der menschlichen Evolution mit der Natur des Menschen und der Frage, ob der Mensch a priori gut oder böse sei. Moderne Erkenntnisse der Biologie legen die Annahme nahe, dass wir Menschen von Grund auf moralische Wesen sind. Diese Erkenntnis gibt Anlass zu Optimismus. Am Bespiel des Begriffs Menschenrechte wird nun gezeigt, was aus diesem Begriff alles werden konnte, und was er ausgelöst hat. Solange Frauen und Männer Idealen und Ideen folgen und für diese leben, solange scheint es berechtigt, an den Fortschritt der Menschheit zum Guten zu glauben.

 

 

 

 

 

 

Quelle

Neiman Susan, Moralische Klarheit, Leitfaden für erwachsene Idealisten, Hamburger Edition HIS Verlagsges. mbH 2010, Kapitel 9 Hoffnung

 

Susan Neiman, Prof. Dr., geboren 1955 in Atlanta Georgia ist eine amerikanische Philosophin. Sie studierte Philosophie an der Harvard University bei John Rawls und an der Freien Universität Berlin. 1989 – 1996 Professorin an der Yale-University, 1996 – 2000 Professorin an der Universität Tel-Aviv, seit 2000 ist sie Direktorin des Einstein Forums in Potsdam. Auf Deutsch erschienen von ihr unter anderen „das Böse denken“ (2004), „Fremde sehen anders“ (2005) und „Moralische Klarheit, Leitfaden für erwachsene Idealisten“ (2010).

http://www.susan-neiman.de

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s