(Mein) Leben als Meister

Im kommenden März werden es 35 Jahre sein, dass ich als Bruder in den Bund der Freimaurer aufgenommen worden bin. 2 Jahre danach erlebte und überlebte ich an mir selbst die Tötung des Hiram Abif. Ich muss gestehen, verstanden habe ich damals das, was da mit mir geschah, nicht. Es brauchte Jahre und insbesondere die intensive Auseinandersetzung mit dem Meistergrad in der DL Τελος, um mich langsam den Inhalten des Meistergrads anzunähern.

Knapp 33 Jahre, also fast mein halbes physisches Leben, bin ich nun als Meister Mitglied meiner Loge. Seit meiner Erhebung in den Meistergrad war ich ohne Unterbrechung Mitglied des Beamtenrats. Ich habe fast alle Ämter ausgeübt, die eine Loge zu vergeben hat, war zwei Mal MvSt, einmal davon als Gründungsmeister meiner L AdF, jahrelang VM und bin aktuell seit einiger Zeit Sekretär und Bruder für beinahe fast alles meiner guten Loge. Ich freue ich, und ich bin stolz, die DL Τελος mitgegründet zu haben. Drei Jahre durfte ich als GB ohne Portefeuille den TuS und die SoB betreuen.

Gemessen an formalen, offensichtlichen Kriterien führe ich ein Leben als FM-M und doch beschäftigt mich in den letzten Jahren zunehmend die Frage, was macht den Meister aus, woran sollen andere Brr... FM erkennen, dass ich ein FM-M bin. In unserem Ritual antwortet der 1.A auf die Frage: bist du ein FM-M, unter Brr... MM werde ich dafür gehalten, auch kenne ich die Bedeutung der Akazie[1]. Es geht also um eine Einschätzung durch andere MM und das Wissen um die Geheimnisse des Meistergrads. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass es nicht genügt, den Text des Rituals zu kennen und die Handlung des Rituals an sich erfahren zu haben. Um die Bedeutung der Akazie zu erkennen, muss der Inhalt der Erhebung Teil meines Lebens werden.

Zweck unserer Arbeit ist, des eigenen Todes zu gedenken[2] – ein gewaltiger Anspruch! Nach meiner Erhebung war meine erste Funktion im BR die des 1.A. Als ich damals – ich war Mitte 30 – ritualgemäß diese Antwort gab, packte mich zwar kurzes Schaudern wegen der Dramatik dieser Antwort, mehr jedoch nicht. Für mich selbst war diese Antwort Ritualtext, denn mein eigener Tod erschien mir damals fern, unwahrscheinlich und unwirklich. Mein Thema war das Leben, mein Leben, und wie ich mein Leben erfolgreich und genussvoll gestalten könnte.

Nach und nach habe ich – insbesondere wegen meiner beruflichen Tätigkeit – begonnen, mich mit dem Tod zu beschäftigen, nicht mit dem eigenen Tod, sondern mit dem Tod als Phänomen. Der Tod war Objekt meiner Überlegungen, der Tod betraf mich nicht, ich war von ihm komplett getrennt. Ich konnte klug über den Tod sprechen, ein gutes Beispiel für meine damalige Einstellung ist eine Zeichnung, die das Ergebnis meines Nachdenkens ist, die Philosophie des Todes. Dass mich der Tod auch persönlich etwas angehen könnte, haben mich das Sterben und der Tod von zwei engen Freunden gelehrt und schließlich der Tod meiner zweiten Frau Eva.

Evas Tod war wie ein Blitz, der neben mir einschlug, unerwartet, hautnah, und doch daneben. Du bist davongekommen, du bist nicht tot, war meine Reaktion, und meine Antwort war, mir selbst zu beweisen, dass ich noch immer lebe und im Stande bin, Akte des Lebens zu setzen, noch größeres Engagement im Beruf, Beginn und Abschluss eines postgraduate Masterstudiums. Wirklich weiter gebracht haben mich meine hilflosen Versuche nicht.

In den folgenden Jahren bin ich dem Tod zwei Mal persönlich begegnet. Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Intensivmediziner ist ein junger Mann an den Folgen meiner Intervention gestorben. Das im Auftrag der Staatsanwaltschaft erstellte Gutachten bestätigte mir nach den Regeln der ärztlichen Kunst gehandelt zu haben und auf das Ereignis besser als der geforderte „Durchschnittsarzt“ reagiert zu haben. Daher handelte es sich rechtlich gesehen um eine Komplikation und nicht um fahrlässige Tötung. Die gerichtliche Untersuchung gegen mich wurde folgerichtig eingestellt. Was bleibt für mich? Ich bin im rechtlichen Sinn nicht schuld am Tod eines Menschen, aber sehr wohl verantwortlich für den Tod eines Menschen. Dieser Verantwortung muss ich mich stellen.

Die zweite Begegnung mit dem Tod betrifft mich selbst. Anlässlich eines Nachtdiensts im Krankenhaus aß ich allein in meinem Dienstzimmer zu Abend. Dabei verschluckte ich mich an einer Scheibe Roastbeef so unglücklich, dass diese wie ein Deckel, ein Ventil, über der Stimmritze und damit über dem Eingang zur Luftröhre zu liegen kam. Ich wollte husten, um mit einem kräftigen Hustenstoß die Scheibe weg zu bekommen. Da ich aber offensichtlich vorher ausgeatmet hatte, war keine Luft in meiner Lunge, um zu husten, und ein Einatmen war mir wegen des Ventilmechanismus nicht möglich. Nach einigen vergeblichen Versuchen zu husten, überfiel mich Panik. Ich war allein im Zimmer, weit und breit niemand da, um mir zu helfen, die Luft wurde knapp. Mir wurde klar, dass mir nicht mehr viel Zeit bliebe, um diese Situation zu lösen, dass es ausschließlich an mir liege, die Scheibe zu entfernen. Ich erkannte mit Panik, dass wenn es mir nicht schnell gelänge, Luft zu bekommen, ich elendiglich ersticken würde. Ich hatte Todesangst. Letztlich gelang es mir mit einem beherzten Griff durch meinen Rachen bis vor den Kehlkopf das Hindernis zu entfernen. Symbolisch gesprochen bin ich damals dem letzten Türhüter begegnet, aber die Türe zu meinem eigenen Weltenende war noch nicht geöffnet.

Es gelingt nicht, den Tod aus meinem Leben auszublenden. Der Tod ist stets da, wo auch ich bin, zumindest in dem Sinne, dass ich ständig in der Welt, in der ich lebe, erfahren, mit ansehen, erleben und damit fertig werden muss, dass gestorben wird. Ich bekomme mit, wie um mich herum andere Menschen – und Tiere – sterben. Wo Leben ist, ist auch Tod. Solange ich nicht persönlich betroffen bin, schaffe ich es wegzuschauen.

Zwei Erkenntnisse habe Ich aus meinen Erfahrungen mitgenommen. Ich muss mich meiner Endlichkeit stellen, und ich habe vielleicht nicht Angst vor dem Zustand des Todes, aber ich habe durchaus Angst vor dem Sterben.

Im Meistergrad der FMei werden Leben, Sterben und Tod nicht nur symbolisch, sondern konkret erlebbar dargestellt. Die FMei lässt mich im zentralen Mysterium des Meistergrads, der Legende vom Sterben und Tod unseres Meisters Hiram, mein Sterben und meinen Tod zu Lebzeiten erfahren. Hiram stirbt keinen schnellen, stillen Tod während des Schlafs im Bett; er stirbt einen langsamen, blutigen Tod, indem er von den drei Gesellen nach und nach erschlagen wird. Er spürt sich sterben, er sieht dem Tod ins Auge. Die Legende berichtet, dass Hiram sich bewusst dafür entscheidet, das Meisterwort nicht zu verraten und so seinen Tod bewusst auf sich zu nehmen.

In der Erhebung konfrontieren mich die Reisen 1 – 3 mit meiner Endlichkeit; die Reisen 5 – 7 lehren mich, wie mein endliches Leben gelingen kann. Der Tod setzt meinem Leben eine klare zeitliche Grenze, was mich fürchten lässt, keine Zukunft zu haben, zu wenig Zeit zu haben. Ich fürchte, ich könnte etwas versäumen, ich fürchte die Abwesenheit von Zukunft. Mein Tod soll nicht mit Klagen über Versäumtes, sondern mit der Überzeugung verbunden sein, mein Leben gelebt zu haben und ein Leben lang an mir selbst gearbeitet zu haben.

Diese Erkenntnis ist ein Elementarereignis, das mein Menschsein so schmerzlich wie glückhaft durchdringt und mein Selbst verwandelt, das meine Angst lösen kann, von mir als selbstbefreiend empfunden wird und im Sinn des Todes den Sinn des Lebens findet. Erkenntnis, so verstanden, ist ohne Menschenliebe und Todesakzeptanz nicht denk- und erfühlbar. Erkenntnis ist für mich als Menschen (sic) der Aufklärung das, was Gnade für Gläubige sein mag.[3]

Unser Ritual lehrt, dass es der Zweck unserer Arbeit als FM–M ist, des eigenen Todes zu gedenken; „des eigenen Todes zu gedenken“ ist der kategorische Imperativ des FM–M. Mein Auftrag des Meistergrades ist es, mich damit zu beschäftigen, wie das Leben diesseits des Todes zu bewältigen ist. Die sittliche Forderung des Meistergrads lautet, die Aufgaben des Hier und Jetzt ernst zu nehmen und mit größerer Aufmerksamkeit, das, was ich gerade tue, als das Wichtigste anzuerkennen. Es gibt keinen Grund, untätig zu bleiben und Warten verlängert die Zeit nicht, die mir als Meister bleibt.

Die symbolische Erfahrung und die Auseinandersetzung mit meinem Tod führen mich zu der Erkenntnis, dass die Endlichkeit des Lebens das maßgebliche Argument dafür ist, mein Leben nicht im bloßen Möglichkeitsfeld zu belassen, sondern aktiv die eigene, die freie Wahl zu treffen. Der Tod ist die unausweichliche Möglichkeit des Lebens. Darum macht es Sinn, alle Energie auf die Gestaltung meines eigenen Lebens zu legen. Es gilt, aus der so scheinbar beschränkten Lebenszeit das Beste herauszuholen, ohne dadurch erst recht zum Getriebenen zu werden. Der Tod gibt dem Leben seinen Eigenwert, denn wenn es diese Grenze des Lebens (den Tod) nicht gebe und das Leben unendlich dauerte, könnte es als gleichgültig erscheinen. Diese Grenze ist eine Herausforderung; sie fordert dazu auf, zu leben und auf erfüllte Weise zu leben.

Nach dem Erleben von Tod und Rückkehr ins Leben in der Nachfolge Hirams breche ich auf hinaus in ein neues Leben auf der Suche nach der wahren Meisterschaft, das heißt, der zu werden, der ich sein könnte. Dazu muss ich meine Sterblichkeit als wichtigste Determinante meines Lebens anerkennen. Symbolisch stehe ich im Zentrum der Mittleren Kammer, zwischen Zenith und Nadir, Osten und Westen, Norden und Süden, zwischen Winkelmaß und Zirkel, dort wo der Flammende Stern eingeschrieben ist. In diesem Moment, den wir alle im Rahmen unserer Erhebung erahnen durften, in dem sich die Zeit selbst liquidiert, bin ich eine unendlich lange Millisekunde nur Summe, bin ich Verwandlung vom Ich bin, der ich bin zum Es war, was es war.[4]

Ich versuche ein Leben zu führen, das von Schönheit erleuchtet, von Stärke erfüllt und von Weisheit geleitet ist. Als Br... Meister ist mein Auftrag, mein Leben aktiv zu gestalten. Ich begreife mein Leben als Aufgabe im hier und jetzt. Ich erkenne die naturgegebenen Grenzen des Lebens, was gleichzeitig auch heißt, das Leben, so wie es ist, zu lieben und mit allen seinen Facetten zu erleben. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich in der besten Welt lebe, die ich haben kann, denn eine andere ist mir wahrscheinlich nicht gegeben. Mein Leben möchte ich so lang und so gut es geht genießen und es mir nicht schon vor dem Tod wegnehmen lassen. Wenn mir also in der besten Welt, die ich habe, eine Furcht bleibt, so ist es die Furcht davor, ein schlechtes Leben zu leben. Gerade weil meine Lebenszeit begrenzt ist, gehe ich mit meinem Leben verschwenderisch um. Denn würde ich meine Lebenszeit als Sparguthaben betrachten, würde meine Vorsicht das Leben selbst töten, das Verschwenderische ist das Lebendige[5].

Der Weg, zu dem ich gefunden habe, ist ein positiver. Das ständig latente Bewusstsein eines möglichen Endes zu jedem Zeitpunkt macht mein Dasein für jeden Augenblick kostbar, meine Entdeckungsfreude am Leben ist maßlos, und das Bewusstsein, dass in der uns umgebenden Welt alle Geheimnisse des Lebens und des Wissens ums Leben verborgen sind, wird nach Wissen und Weisheit strebend sinnerfüllend. Die Gewissheit meines Todes treibt mich an, die Zeit ohne das Gefühl des gejagt Seins zu nutzen. Ich finde Sinn in allen Facetten des irdischen Daseins, was danach sein wird, wird sich weisen.[6]

Ich glaube an die Irrtumsfähigkeit und hoffe gleichzeitig auf meine Einsichtsbereitschaft. Ich stelle den selbstbewussten Anspruch, mich auf den eigenen Willen und die Anstrengung der – freilich als begrenzt erkannten – Vernunft zu stützen, um mein Leben aktiv und bewusst zu gestalten. Die Beschäftigung mit Kultur und Kunst macht mir Freude. Ich liebe die verständnisvolle Gemeinschaft und die lustvolle, intellektuelle Auseinandersetzung mit anderen Menschen (insbesondere mit meinen Brr...). Neugier nach neuen Menschen, Ländern und Kulturen ist eine Triebfeder in meinem Leben. Ich versuche, meine Verantwortung in der Zivilgesellschaft als Citoyen wahrzunehmen. Ich bin glücklich in der liebevollen Beziehung zu meiner Lebensgefährtin. Ich bin stolz auf meine beiden erwachsenen Söhne. Ich freue mich, meine (Beute)kinder bei ihrer Ausbildung zu begleiten und zu unterstützen. Ich genieße es, ein geliebter, geachteter und respektierter Mensch zu sein.

Unsere Symbole geben mir Anleitung, wie mein Leben als Meister gelingen könnte; der rechte Winkel als Zeichen des richtigen Handelns, der Maßstab als Anleitung für sinnvolle Zeiteinteilung, der Hammer als Symbol produktiven Schaffens, Zirkel und Kette als erlebbarer und erlebter Auftrag zur Brüderlichkeit. Ähnlich helfen die Werkzeuge der Grade des Lehrlings, Gesellen und Meisters besser mit dem eigenen Leben umzugehen. Nicht in dem Sinn, dass ich die Meisterschaft für mich beanspruchen könnte, wohl aber als Erfahrung der schrittweisen inneren Weiterentwicklung. Die im Ritual immer wiederkehrende Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit, der Schritt über den eigenen Kadaver, der mir den Eintritt in die Mittlere Kammer versperrt, schärft mir diesen Ansatz nachdrücklich ein, der Zeit – der mir zugemessenen Zeit – mehr Leben zu geben. Meinen eigenen Tod erfahren zu haben, lässt mich das Leben nun umso mehr lieben. Das Einzige, was zählt, ist das Jetzt. Gestern und Morgen sind kein Thema. Der dritte Grad [Meistergrad] ist das Ende des Weges, er verläuft im Hier und Jetzt, danach führt kein Weg weiter, und es gilt die Zeit zu nützen.[7] Mein symbolischer Tod beinhaltet einen klaren Auftrag, es muss das Jetzt gerechtfertigt werden.

Dass von mir etwas bleibt, dass meine Hammerschläge aus dem Osten in den Herzen einmal widerhallen werden,[8] ist keine Motivation und auch kein Ziel für mich. Vielleicht sind meine Hammerschläge nur Wiederholung, vielleicht bilde ich mir nur ein, einen originellen, neuen Schlag zu tun, vielleicht ist es mir gegeben, einen neuen Schlag zu tun? All das ist nicht ausschlaggebend. Wichtig ist, dass ich sie ausführe, dass ich meine Hammerschläge zu unserem gemeinsamen Ziel, dem Bau des Tempels der Allgemeinen Menschenliebe beitrage.[9] Und so versuche ich, auf der richtigen Seite nach Peter Singer[10] zu stehen und in meinem kleinen Umfeld Leistungen zu vollbringen, mich gesellschaftlich und geistig zu engagieren und so ein gutes Leben, das nach Bertrand Russel von Liebe inspiriert und von Erkenntnis geleitet wird[11], zu führen.

Ob ich meine Ziele erreiche, erreichen werde, weiß ich nicht. Unser Ritual lehrt, dass der Meister am Reißbrett arbeitet, um seinen Lebensplan zu zeichnen. Das versuche ich zu tun. Das Buch des heiligen Gesetzes bleibe geschlossen, weil der Meister bereits alles Wissen habe. Davon bin ich nicht überzeugt. Denn das komplette Wissen werde ich erst dann haben, wenn ich den letzten Türhüter nicht nur gesehen habe, sondern an ihm vorbei durch die Tür in den Ewigen Osten gegangen sein werde.

Wenn meine [letzte] Stunde, die Stunde der Wahrheit[12], gekommen sein wird und ich mich anschicken werde, meine Werkzeuge niederzulegen, will ich ein letztes Mal gezielt die Nähe meiner Brüder und die Stärke der Bruderschaft suchen. Ihr sollt als Brr... noch einmal mit mir in die Kette treten und mich dann als Bruder maurerisch verabschieden. Dann werde ich meine Wanderung zur Vollkommenheit[13] abgeschlossen haben.

Laozi, ein Weiser des östlichen Wegs, fasst die Art und Weise, als Meister zu leben, so zusammen

Der Weise [Meister] lässt sich nicht blicken, er leuchtet.

Er drängt sich nicht auf, er wird wahrgenommen.

Er preist sich nicht an, er wird wegen seiner Verdienste gefunden.

Er drängt sich nicht vor, sondern schreitet voran.

Der Weise [Meister] erreicht große Dinge, ohne selbst große Aktionen zu setzen.

Sich selbst zu erkennen ist die höchste Weisheit.

Die anderen zu kennen, ist Weisheit.

Der Weise [Meister] achtet alles, vor allem achtet er sich selbst.

Der Weise [Meister] sieht das Ganze, nicht das Detail.


[1] Ritual der Erhebung, GLvÖ 2021

[2] ibidem

[3] Vgl.: Mazakarini L., Zeichnung in der DL Telos, 12.09.2019

[4] Mazakarini L., Zeichnung in der DL Telos, 12.09.2019

[5] Vgl.: Pfaller R., wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie, 3. Auflage, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main 2013

[6] Mazakarini L., Zeichnung in der DL Telos 12.09.2019

[7] Grimm P., der Dritte Grad – am Ende des Weges, Zeichnung in der DL Τελος, 15.03.2012

[8] Tyler’s Toast in der Fassung von Br... Michael Gutenbrunner

[9] Steuer J., Kurzinstruktion im 2.°, 05-2018

[10] Singer P., Wie sollen wir leben, Ethik in einer egoistischen Zeit, dtv München 2003

Es gab eine richtige Seite im Kampf gegen die Sklaverei. Es gab eine richtige Seite im Kampf der Arbeiter um das Recht auf gewerkschaftliche Organisation, um Begrenzung der Arbeitszeit und Minimalforderungen an die Arbeitsbedingungen. Es gab eine richtige Seite in dem langen Kampf der Frauen um das Stimmrecht, das Recht auf Zu­lassung zum Studium an Universitäten und das Recht auf Besitz in der Ehe. Es gab eine richtige Seite im Kampf gegen Hitler. Es gab eine richtige Seite, als Martin Luther King Demonstrationen dafür anführte, dass Afroamerikaner neben weißen Amerikanern in Bussen und Restaurants sitzen konnten. Heute gibt es eine richtige Seite in den Fragen der Hilfe für die ärmsten Menschen in den Entwicklungsländern, der friedlichen Lösung von Konflikten, der Ausdehnung unserer Ethik über die eigene Art hinaus und des Schutzes unserer globalen Umwelt.

[11] Russell B., Why I am not a Christian, London 1967

[12] Ritual der Erhebung, GLvÖ 2021

[13] ibidem

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